In der Wiener Donau tummeln sich mittlerweile zahlreiche nicht heimische Tierarten. Schwarzmundgrundel, Signalkrebs und Sonnenbarsch sind drei der häufigsten Arten. Sie verdrängen heimische Tiere oder übertragen tödliche Krankheiten.
Zwar plagt die invasive Spezies primär die Fischereiwirtschaft, doch durch die wachsende Verunsicherung werden die Tiere auch für den Tourismus zum Problem. Mit einer Fangprämie will die Regierung die Ausbreitung zumindest bremsen.
In Lustenau sind österreichweit erstmals zwei Nester der Asiatischen Hornisse entdeckt worden. Die Tiere nisteten in einem Baucontainer, ein Mann wurde gestochen und ärztlich behandelt.
Die Spätmahd in der Bewahrungszone „Waasen - Hanság“ des Nationalparks hatte die Ausbreitung der invasiven Goldruten zur Folge. Heuer konnte mit Drohneneinsatz erstmals ein Kompromiss zwischen den gegensätzlichen Managementstrategien gefunden werden.
Betroffen sind weiterhin der Attersee, Traunsee, Mondsee und die Feldkirchner Badeseen. Damit zeigt sich ein klares Muster, da besonders jene Seen betroffen sind, die stark für Wassersport genutzt werden.
In Oberwart gibt es ein sensibles Naturschutzgebiet. Dieses muss von invasiven Neophyten freigehalten, damit nicht alle wertvollen Pflanzen verdrängt würden. Naturschützerinnen und Naturschützer nahmen beim Aktionstag in Oberwart den Japanischen Staudenknöterich unter die Lupe.
Die Blüte des Götterbaumes hat begonnen, sie dauert üblicherweise von Anfang Juni bis Mitte Juli. Darauf wies das Pollenservice Wien an der MedUni/AKH Wien am Montag hin.
Der Japankäfer ist ein Schadorganismus, der in der Landwirtschaft große Schäden anrichten und ganze Ernten zerstören kann. Mit der Kampagne soll die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen und die Verbreitung des Käfers verlangsamt werden.
Hochauflösende Karten für fast 10.000 Pflanzenarten zeigen: Die globalen Hotspots invasiver Pflanzen verlagern sich. Für Österreich bedeutet das künftig wohl Ernteverluste, weniger heimische Arten und noch mehr Probleme für Allergiker.
Das Land Burgenland und der Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane (VBNO) starten ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung invasiver Pflanzenarten.
Rund um den Traunsee laufen in diesen Wochen Instandsetzungsarbeiten für die Sommersaison. Bei den Arbeiten fällt auf, dass sich die invasive, eingeschleppte Quaggamuschel stark ausbreitet und für Herausforderungen sorgt.
Ein Teil des Geleges der Asiatischen Tigermücke dürfte laut Fachleuten während der derzeitigen Kältewelle erfroren sein. Die invasive Gelsenart hatte sich zuletzt maßgeblich aufgrund milder Winter in Österreich verbreitet. Die Ausbreitung könnte nun einen Dämpfer erhalten haben.
Von Menschen eingebrachte Fische sind in Gebirgsseen weit verbreitet. Solche invasive Arten können diese Ökosysteme massiv beeinflussen, zeigt das europäische Forschungsprojekt „FishME“, an dem auch Forschende der Universität Innsbruck beteiligt waren.